Navigation
Malteser Kiel

"Das beste Gefühl ist die Dankbarkeit der Menschen, denen man hilft!"

Viele gute Gründe für ein Ehrenamt bei den Maltesern

06.02.2019
Maxim Peskin. Foto: privat

Mein Ehrenamt bei den Maltesern

Was genau machst du bei den Maltesern?
Ich engagiere mich bei den Maltesern seit ungefähr einem Jahr im Sanitätsdienst.
Wir Helfer im Sanitätsdienst kümmern uns bei Veranstaltungen darum, dass die Besucher im Notfall schnellstmöglich eine medizinische Erstversorgung erhalten. Die Aufgaben sind dabei ganz unterschiedlich, zum Bespiel kleben wir Pflaster und legen leichte Verbände an, wenn eine Verletzung passiert ist. Oder wir überprüfen den Blutdruck und geben Wasser zu trinken, wenn eine Person mit Kreislaufbeschwerden zu kämpfen hat, je nachdem, auf welcher Veranstaltung wir im Einsatz sind. Es gibt große Veranstaltungen wie die Kieler Woche oder Live-Konzerte, aber auch kleinere wie Gottesdienste oder Sportturniere.
Ich bin zuerst als Praktikant mitgelaufen und bin dem Malteser Hilfsdienst, nachdem mir das Ganze gut gefallen hat und ich mich mit den anderen Helfern gut verstanden habe, beigetreten. Nun habe ich im Sommer meine Ausbildung zum Einsatzsanitäter abgeschlossen und kann bei Sanitätsdiensten als Helfer in den Einsatz gehen.

Wie genau bist du zu den Maltesern gekommen?
Über Bekannte habe ich erfahren, dass bei den Maltesern Ehrenamtliche gesucht werden. Ich bin dann mal zu einem Treffen mitgenommen worden. Bei diesem Dienstabend ging es damals, das war vor über einem Jahr, um das Thema Helfergottesdienst. Dort habe ich erfahren, wie das alles bei den Maltesern abläuft und wurde gefragt, ob ich auch Helfer werden möchte. Da ich mich für Medizin interessiere und sehr gerne und gut mit anderen Menschen zusammenarbeite, sagte ich sofort zu. Die Arbeit und die folgenden Dienstabende haben mir auch auf Anhieb gefallen.

Was gefällt dir an deinem Ehrenamt am besten?
An meinem Ehrenamt gefällt mir am besten, dass ich anderen Menschen helfen kann. Aber auch das Zusammenarbeiten im Team und das starke Zugehörigkeitsgefühl finde ich klasse. Nicht zuletzt, weil ich dadurch unglaublich viele tolle Menschen kennengelernt und viele Freundschaften geknüpft habe.

Welche Rolle spielt der Glaube für dich?
Durch meinen Glauben kann ich mich selbst als offen und tolerant bezeichnen. Es geht mir darum, dass man jedem Menschen helfen sollte, wenn man die Möglichkeit hat, unabhängig von seiner oder der eigenen Glaubensrichtung.

Welche Erfahrungen hast du bis jetzt gemacht?
Bis jetzt habe ich nur Positives erlebt. Die Teamarbeit macht immer Spaß und funktioniert klasse. Das beste Gefühl ist allerdings die Dankbarkeit der Menschen. Wenn die Leute auf den Sanitätsdiensten sich für den Einsatz bedanken, dann zeigt mir das jedes Mal, wie wichtig unsere Aufgabe als Ehrenamtler ist.

Hat sich durch den Einsatz bei den Maltesern viel in deinem Leben geändert?
Tatsächlich, ja, ich habe sehr viele neue Freundschaften geschlossen und viele neue Erfahrungen gemacht. Aber am wichtigsten ist, dass ich mich in meinem Berufswunsch umorientiert habe. Die Arbeit bei den Maltesern hat mich umdenken lassen. Ich habe gemerkt, dass mich Medizin und soziale Tätigkeiten, wie der Sanitätsdienst aber auch die Arbeit des Kriseninterventionsteams, mehr interessieren, als meine bisherigen Vorhaben.

Das Gespräch führte Paul Hirnstein.
 

 

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE94370601201201224108  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7